Steina im Rotkäppchenland

Steina im Herzen des Rotkäppchenlandes
Steina im Herzen des Rotkäppchenlandes

Steina im Herzen des Rotkäppchenlandes

Der Ort Steina wird erstmals als Steinaha in einer lateinischen Urkunde Karls des Großen erwähnt.
Sie trägt das Datum >> Ingelheim, den 31. August 782 <<.
Der Name Steinaha kommt auch in Urkunden der Jahre 1106 und 1290 des Klosters Kappel vor. Aus den Urkunden geht hervor, dass es drei Orte mit dem Namen Steina gab: Obersteina, Mittelsteina und Untersteina.

Das heutige Steina ist das alte Untersteina, während des Mittel- und Obersteina zerstört wurden. 1366 zählt der Graf Gottfried von Ziegenhain Steina zum Gericht Neukirchen. Im 15. Jahrhundert gehört der Ort zum Amt Ziegenhain und ab dem 16. Jahrhundert zu Niedergrenzebach. Im 30- jährigen Kriege hatte Steina viel zu leiden. Orte in offener Gegend waren immer hart betroffen. In der Nacht vom 13. auf den 14. November 1640, also in der Nacht vor der Schlacht bei Riebelsdorf, wurde das Dorf von der Kaiserlichen niedergebrannt.
1951 wurde aus Teilen der bisherigen Gemarkung Steina die Gemarkung des für Heimatvertriebene neu geschaffenen Orts Trutzhain gebildet.

Zum heutigen Steina gehört der Wohnsitz Steinatal. Dieser besteht u.a. auch aus der Melanchthon-Schule Steinatal. Sie hat als staatlich anerkanntes Gymnasium der Evangelischen Kirsche von Kurhessen Waldeck weit über den Schwalm-Eder Kreis hinaus einen Namen erworben. Am 1. Januar 1974 wurde Steina in die Gemeinde Willingshausen eingegliedert.

 
Aktuelles und Infos